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DUMM GELAUFEN
cassandra, Donnerstag, 16. Juni 2005, 14:51
Filed under: Alltag
Kempten.
Ein Uhr morgens.
Junge Frau steht vor ihrer Hotelzimmertür. Der Schlüssel zu selbiger befindet sich ungefähr 15 Zentimeter entfernt auf der anderen Seite.
Nun kann man von einem Vier-Sterne-Hotel nicht unbedingt erwarten, die Rezeption nach Mitternacht zu besetzen. Immerhin muss überall gespart werden und deshalb schickt man nicht nur alle Angestellten nach Hause, sondern stellt auch jede Nacht den Fahrstuhl ab. Sollen die besoffenen Gäste doch zusehen, wie sie die Treppe hinaufgetorkelt kommen.
Nachdem die junge Frau in Hoffnung auf eine Rufumleitung auf den Hotelanrufbeantworter gesprochen, die gesamte Lobby nach einem Zettel mit einer rettenden Handynummer abgesucht und sogar versucht hat, die Schubladen an der Rezeption aufzubrechen, ruft sie ihren Chef an, der noch unterwegs ist, um das Kemptener Nachtleben zu verunsichern. Er (ebenfalls leicht angesäuselt) hat leider auch keine hilfreiche Idee und rät zum Eintreten der Tür. Die Kosten dafür würde er tragen.
Mit viel Schwung tritt die junge Frau einige Male gegen die Zimmertür, was nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen ist, da sie einige kleine Gleichgewichtsprobleme hat.
Die Tür hält der rohen Gewalt tapfer Stand.
Die junge Frau beschliesst, ins Zwei Sterne Hotel zu ziehen, in dem der Rest des Teams untergebracht ist und dass über eine Rundumdieuhrrezeption verfügt.
Leider beinhaltet der 24 Stunden Service auch eine 24 Stunden offene Hotelbar, an der die junge Frau mit einigen Mitstreitern bis halb fünf die Lösung des Problems feiert.
Nun fragt sich die junge Frau gerade, ob man das Vier Sterne Hotel regresspflichtig machen kann.
Entstandener Schaden: höllische Kopfschmerzen, Zittern und Millionen abgestorbener Gehirnzellen.
Ein Uhr morgens.
Junge Frau steht vor ihrer Hotelzimmertür. Der Schlüssel zu selbiger befindet sich ungefähr 15 Zentimeter entfernt auf der anderen Seite.
Nun kann man von einem Vier-Sterne-Hotel nicht unbedingt erwarten, die Rezeption nach Mitternacht zu besetzen. Immerhin muss überall gespart werden und deshalb schickt man nicht nur alle Angestellten nach Hause, sondern stellt auch jede Nacht den Fahrstuhl ab. Sollen die besoffenen Gäste doch zusehen, wie sie die Treppe hinaufgetorkelt kommen.
Nachdem die junge Frau in Hoffnung auf eine Rufumleitung auf den Hotelanrufbeantworter gesprochen, die gesamte Lobby nach einem Zettel mit einer rettenden Handynummer abgesucht und sogar versucht hat, die Schubladen an der Rezeption aufzubrechen, ruft sie ihren Chef an, der noch unterwegs ist, um das Kemptener Nachtleben zu verunsichern. Er (ebenfalls leicht angesäuselt) hat leider auch keine hilfreiche Idee und rät zum Eintreten der Tür. Die Kosten dafür würde er tragen.
Mit viel Schwung tritt die junge Frau einige Male gegen die Zimmertür, was nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen ist, da sie einige kleine Gleichgewichtsprobleme hat.
Die Tür hält der rohen Gewalt tapfer Stand.
Die junge Frau beschliesst, ins Zwei Sterne Hotel zu ziehen, in dem der Rest des Teams untergebracht ist und dass über eine Rundumdieuhrrezeption verfügt.
Leider beinhaltet der 24 Stunden Service auch eine 24 Stunden offene Hotelbar, an der die junge Frau mit einigen Mitstreitern bis halb fünf die Lösung des Problems feiert.
Nun fragt sich die junge Frau gerade, ob man das Vier Sterne Hotel regresspflichtig machen kann.
Entstandener Schaden: höllische Kopfschmerzen, Zittern und Millionen abgestorbener Gehirnzellen.
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SCHÖNER WOHNEN FÜR SERIENKILLER
cassandra, Montag, 6. Juni 2005, 21:28
Filed under: Fotografien
Text muss ich noch schreiben, aber die nehmen mir hier jetzt meinen Computer weg, da geht das erst morgen....






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AUS DEM TAGEBUCH EINER UMZIEHENDEN
TEIL 1
TEIL 1
cassandra, Freitag, 3. Juni 2005, 01:19
Filed under: Alltag
Gestern abend habe ich es nun endlich geschafft, meine Wohnung zum Zwecke der Nachmietersuche ins Netz zu stellen.
Die Digitalkamera, die gemeinsam mit dem neuen Handy vor einigen Tagen ein königliches Bad in Mineralwasser nahm, erwies mir die Großzügigkeit, ein paar letzte Fotos von meiner Wohnung zu schießen, bevor sie auf immer und ewig dahinschied und nun wieder mit dem Handy im Elektronikhimmel vereint ist. Vielleicht aber auch nicht. Es könnte durchaus sein, dass die Kamera auf Grund unzüchtiger Fotos in der Vergangenheit es nicht nach oben geschafft hat. Das Handy jedoch war mit seinem vier-wöchigen Alter allerdings noch jungfräulich und ich muß mir wohl keine Sorgen machen.
Ich merke gerade, dass ich mich von meiner Trauer um den Verlust habe hinreissen lassen und vom Thema abgleite.
Nach einer Nacht im Netzt, beißt der erste Interessent am nächsten Morgen an. Janine ist ganz aufgeregt, als ich sie zurückrufe. Sie findet die Wohnung ganz super und will sie sofort ansehen. Ich kläre sie darüber auf, dass ich der arbeitenden Bevölkerung angehöre und heute abend erst spät nach Hause komme. So gegen 22 Uhr. Das macht ihr jedoch nichts aus. Nein, sie will die Wohnung auch nicht bei Tageslicht anschauen. Man sieht ja bereits auf den Fotos, dass die Wohnung Fenster hat und da wird ja schon irgendwie Licht reinkommen. (Note to myself: Fenster vor dem Auszug putzen.)
Am Nachmittag brüllt mir Lucien ins Ohr. Die Wohnung sei ja soooo unglaublich geil. Dann entschuldigt er sich für seinen emotionalen Ausraster und erklärt mir, dass er seiner Begeisterung angesichts der Farben an den Wänden nur durch einen kleinen Schreianfall Luft machen konnte. Auf Grund seiner Art zu schreien und seiner Vorliebe für pinkfarbene Küchenwände denke ich, daß Lucien schwul ist. Seine Frage, ob ich Innendesignerin bin, schmeichelt mir derart, dass ich geschlagene 15 Minuten mit ihm telefoniere. Er erzählt mir von seinem Leben als 20jähriger Vertriebsleiter und Keymanager. Ich frage nicht, was ein Keymanager ist, weil ich nicht weiß, in welchem Teil meines Kopfes ich diese Information archivieren soll. Nach einer Weile äussert er den Wunsch, die Wohnung erst zu beziehen, wenn ich sie ihm eingerichtet habe. Ich sage ihm, dass das nur eine Frage des Budgets ist und er freut sich am Ende des Telefonats, dass wir wie der Deckel auf den Topf zueinander passen. Ich möchte kein Deckel sein und hoffe, daß ich mit meiner Vermutung über Luciens sexuelle Vorlieben recht behalte. Am Samstag wird sich Gelegenheit bieten, dass herauszufinden.
Wenige Minuten vor 22 Uhr laufe ich mit einer Febreze Flasche der Geruchsrichtung "Morgenfrische" durch die Wohnung und sprühe alles an. Es ist immerhin durchaus möglich, dass mein Geruchssinn in den letzten Jahren derart abgestumpft ist, daß ich die Körperausdünstungen und -absonderungen meiner Katzen gar nicht mehr wahrnehme. Daher sprühe ich die Katzen auch gleich mit ein. Punkt Zehn klingelt es. Ich öffne die Tür und renne zurück in die Küche, um meinen Orangensaft (ich durchlebe gerade eine weinfreie Phase) zu Ende zu pressen. Als der letzte Tropfen aus den Früchten gequetscht ist, ist Janine immer noch nicht da. Ich verlasse die Wohnung und schaue übers Treppengeländer. Im Treppenhaus keuchen 6 Menschen unterschiedlichen Alters die Stufen hoch. Darunter drei Frauen. Wer ist Janine? Ich frage den jungen Kerl, der die Karawane anführt, ob er zu mir will. Will er, denn es handelt sich um Janines Freund. Ich schüttel nacheinander sechs Hände. Die ihres Kerls, Janines. Dann kommen ihre Schwester, ihre Freundin, ihr Vater und ihre Mutter. Ich fange an zu schwitzen und trete nervös von einem Bein auf's andere. Hatte ich in meinem Exposé vergessen zu erwähnen, dass es sich um eine 70qm Zweizimmerwohnung handelt? Nun gut, die Wohnung ist großzügig geschnitten. Man könnte eventuell ein paar Zwischenwände einziehen. Und wenn man das Gästeklo herausreisst, kann dort auch noch jemand sitzen.
Janine ist ganz aus dem Häuschen und schreibt unter dem Punkt Bemerkungen (der eigentlich für mich gedacht ist, um mit den Interessenten nicht durcheinander zu kommen) auf meinem Infozettel "sehr schön". Danke.
Nachdem jeder einzelne die Katzen bestaunt, mein Schlafzimmer und sämtliche Ecken begutachtet hat, schüttel ich wieder sechs Hände und dann sind sie weg. Erst einmal tief durchatmen.
Das wird noch lustig.
Die Digitalkamera, die gemeinsam mit dem neuen Handy vor einigen Tagen ein königliches Bad in Mineralwasser nahm, erwies mir die Großzügigkeit, ein paar letzte Fotos von meiner Wohnung zu schießen, bevor sie auf immer und ewig dahinschied und nun wieder mit dem Handy im Elektronikhimmel vereint ist. Vielleicht aber auch nicht. Es könnte durchaus sein, dass die Kamera auf Grund unzüchtiger Fotos in der Vergangenheit es nicht nach oben geschafft hat. Das Handy jedoch war mit seinem vier-wöchigen Alter allerdings noch jungfräulich und ich muß mir wohl keine Sorgen machen.
Ich merke gerade, dass ich mich von meiner Trauer um den Verlust habe hinreissen lassen und vom Thema abgleite.
Nach einer Nacht im Netzt, beißt der erste Interessent am nächsten Morgen an. Janine ist ganz aufgeregt, als ich sie zurückrufe. Sie findet die Wohnung ganz super und will sie sofort ansehen. Ich kläre sie darüber auf, dass ich der arbeitenden Bevölkerung angehöre und heute abend erst spät nach Hause komme. So gegen 22 Uhr. Das macht ihr jedoch nichts aus. Nein, sie will die Wohnung auch nicht bei Tageslicht anschauen. Man sieht ja bereits auf den Fotos, dass die Wohnung Fenster hat und da wird ja schon irgendwie Licht reinkommen. (Note to myself: Fenster vor dem Auszug putzen.)
Am Nachmittag brüllt mir Lucien ins Ohr. Die Wohnung sei ja soooo unglaublich geil. Dann entschuldigt er sich für seinen emotionalen Ausraster und erklärt mir, dass er seiner Begeisterung angesichts der Farben an den Wänden nur durch einen kleinen Schreianfall Luft machen konnte. Auf Grund seiner Art zu schreien und seiner Vorliebe für pinkfarbene Küchenwände denke ich, daß Lucien schwul ist. Seine Frage, ob ich Innendesignerin bin, schmeichelt mir derart, dass ich geschlagene 15 Minuten mit ihm telefoniere. Er erzählt mir von seinem Leben als 20jähriger Vertriebsleiter und Keymanager. Ich frage nicht, was ein Keymanager ist, weil ich nicht weiß, in welchem Teil meines Kopfes ich diese Information archivieren soll. Nach einer Weile äussert er den Wunsch, die Wohnung erst zu beziehen, wenn ich sie ihm eingerichtet habe. Ich sage ihm, dass das nur eine Frage des Budgets ist und er freut sich am Ende des Telefonats, dass wir wie der Deckel auf den Topf zueinander passen. Ich möchte kein Deckel sein und hoffe, daß ich mit meiner Vermutung über Luciens sexuelle Vorlieben recht behalte. Am Samstag wird sich Gelegenheit bieten, dass herauszufinden.
Wenige Minuten vor 22 Uhr laufe ich mit einer Febreze Flasche der Geruchsrichtung "Morgenfrische" durch die Wohnung und sprühe alles an. Es ist immerhin durchaus möglich, dass mein Geruchssinn in den letzten Jahren derart abgestumpft ist, daß ich die Körperausdünstungen und -absonderungen meiner Katzen gar nicht mehr wahrnehme. Daher sprühe ich die Katzen auch gleich mit ein. Punkt Zehn klingelt es. Ich öffne die Tür und renne zurück in die Küche, um meinen Orangensaft (ich durchlebe gerade eine weinfreie Phase) zu Ende zu pressen. Als der letzte Tropfen aus den Früchten gequetscht ist, ist Janine immer noch nicht da. Ich verlasse die Wohnung und schaue übers Treppengeländer. Im Treppenhaus keuchen 6 Menschen unterschiedlichen Alters die Stufen hoch. Darunter drei Frauen. Wer ist Janine? Ich frage den jungen Kerl, der die Karawane anführt, ob er zu mir will. Will er, denn es handelt sich um Janines Freund. Ich schüttel nacheinander sechs Hände. Die ihres Kerls, Janines. Dann kommen ihre Schwester, ihre Freundin, ihr Vater und ihre Mutter. Ich fange an zu schwitzen und trete nervös von einem Bein auf's andere. Hatte ich in meinem Exposé vergessen zu erwähnen, dass es sich um eine 70qm Zweizimmerwohnung handelt? Nun gut, die Wohnung ist großzügig geschnitten. Man könnte eventuell ein paar Zwischenwände einziehen. Und wenn man das Gästeklo herausreisst, kann dort auch noch jemand sitzen.
Janine ist ganz aus dem Häuschen und schreibt unter dem Punkt Bemerkungen (der eigentlich für mich gedacht ist, um mit den Interessenten nicht durcheinander zu kommen) auf meinem Infozettel "sehr schön". Danke.
Nachdem jeder einzelne die Katzen bestaunt, mein Schlafzimmer und sämtliche Ecken begutachtet hat, schüttel ich wieder sechs Hände und dann sind sie weg. Erst einmal tief durchatmen.
Das wird noch lustig.
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AUS DEN REFFERRERN
cassandra, Montag, 30. Mai 2005, 16:39
Filed under: Alltag

Nö. Heute nicht.
Die Psyche ist etwas überstrapaziert und derdiedas Soma müde.
Wäre ich mal im Bett geblieben.
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