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cassandra, Samstag, 30. Juli 2005, 08:08
Filed under: Alltag
Eigentlich habe ich ja nur gedacht, dass man ab 30 keine Miniröcke mehr tragen darf und ich die verbleibende Zeit nützen müsste.
Und mein ultrakurzes weisses Etwas aus gehäkelten Maschen ausführen solltle.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Und ich habe die Emailadresse von Candy, die ein riesiges Tattoo auf dem Rücken hat, unglaublich biegsam ist und aussieht wie Emmanuelle Beart und sich demnächst von mir fotografieren lässt.
Es war schon sehr schön, aber ich sollte jetzt ins Bett gehen.
Und mein ultrakurzes weisses Etwas aus gehäkelten Maschen ausführen solltle.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Ich werde nie wieder bloggen, wenn ich betrunken bin.
Und ich habe die Emailadresse von Candy, die ein riesiges Tattoo auf dem Rücken hat, unglaublich biegsam ist und aussieht wie Emmanuelle Beart und sich demnächst von mir fotografieren lässt.
Es war schon sehr schön, aber ich sollte jetzt ins Bett gehen.
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AUS DEM TAGEBUCH EINER UMZIEHENDEN
LETZTER TEIL
LETZTER TEIL
cassandra, Montag, 25. Juli 2005, 12:19
Filed under: Alltag
1.
Die eine Katze ist ausgezogen. Seit ich einen eigenen Garten habe, ist sie oft stundenlang verschwunden. (Ich rede übrigens über eine Perserkatze.) Neulich abend, als ich lauthals nach ihr rief, antwortete mir die Nachbarin aus dem Nebenhaus: "Die ist bei uns in der Küche, wie jeden Tag. Wir haben bereits versucht, sie zu vertreiben, aber ihr gefällt es offensichtlich bei uns."
Undankbares, untreues Miststück.
2.
Nach fast zwei Monaten erfolgloser Nachmietersuche wurde mir von meiner Vermieterin ein Makler auf's Auge gedrückt.
Letzten Montag war er mit mir in meiner Wohnung. Ein attraktiver Endvierziger, der die ganze Zeit schnell und laut redet.
Seine Handy klingelte. Er ging ran und schrie in den Hörer:"Nein. Die Wohnung ist schon weg. Nein. ich habe auch keine anderen Wohnungen. Und rufen sie mich auch nicht wieder an. Ja. Tschö." Er sah mich an und erklärte mir, dass er diesen "verdammten Türken" keine Wohnungen vermieten würde, weil sie nur Ärger brachten und immer zu handeln versuchten.
Mir fiel die Kinnlade herrunter, während er weitere Hasstiraden von sich gab. Er wollte mit "dem Pack" keine Geschäfte machen, weil er selbst Türke ist und seine Pappenheimer kenne.
Ich hatte den ersten Schreck noch nicht verwunden, als das Handy wieder klingelte. Er brüllte: "Verdammt noch mal. Ich habe euch doch gesagt, dass ihr mich nicht anrufen sollt, weil ich einen Termin habe. Kapiert? Ich kann gerade nicht!" Er legt auf und brüllte mir zu, dass diese "verdammten Eltern" ständig zu den unpassensten Momenten anrufen würden. "Fragen mich, ob ich schon gegessen habe und was sie kochen sollen. Dabei habe ich ihnen gesagt, dass sie mich nicht stören sollen."
3.
Glücklicherweise habe ich am Freitag nun doch ohne Hilfe meines ausländerfeindlichen, cholerischen, bei seinen Eltern-wohnenden Maklers einen Nachmieter gefunden. Nun gut. Fast. Harkan (!) wollte die Wohnung nur, wenn er noch im Juli einziehen kann. Praktischerweise sind meine Vermieterin, die Hausverwaltung und der Hausmeister bis Anfang August im Urlaub. Nach endlosen Herumtelefonieren, erwischte ich endlich die Vermieterin. Und sie meinte, er solle doch "ruhig schon mal einziehen und sie schaut sich ihn dann später an..."
Ich habe also seit Samstag einen Untermieter. Mein und somit auch sein Mietvertrag läuft noch bis Ende September. Ich hoffe mal, das alles klar geht.
Die eine Katze ist ausgezogen. Seit ich einen eigenen Garten habe, ist sie oft stundenlang verschwunden. (Ich rede übrigens über eine Perserkatze.) Neulich abend, als ich lauthals nach ihr rief, antwortete mir die Nachbarin aus dem Nebenhaus: "Die ist bei uns in der Küche, wie jeden Tag. Wir haben bereits versucht, sie zu vertreiben, aber ihr gefällt es offensichtlich bei uns."
Undankbares, untreues Miststück.
2.
Nach fast zwei Monaten erfolgloser Nachmietersuche wurde mir von meiner Vermieterin ein Makler auf's Auge gedrückt.
Letzten Montag war er mit mir in meiner Wohnung. Ein attraktiver Endvierziger, der die ganze Zeit schnell und laut redet.
Seine Handy klingelte. Er ging ran und schrie in den Hörer:"Nein. Die Wohnung ist schon weg. Nein. ich habe auch keine anderen Wohnungen. Und rufen sie mich auch nicht wieder an. Ja. Tschö." Er sah mich an und erklärte mir, dass er diesen "verdammten Türken" keine Wohnungen vermieten würde, weil sie nur Ärger brachten und immer zu handeln versuchten.
Mir fiel die Kinnlade herrunter, während er weitere Hasstiraden von sich gab. Er wollte mit "dem Pack" keine Geschäfte machen, weil er selbst Türke ist und seine Pappenheimer kenne.
Ich hatte den ersten Schreck noch nicht verwunden, als das Handy wieder klingelte. Er brüllte: "Verdammt noch mal. Ich habe euch doch gesagt, dass ihr mich nicht anrufen sollt, weil ich einen Termin habe. Kapiert? Ich kann gerade nicht!" Er legt auf und brüllte mir zu, dass diese "verdammten Eltern" ständig zu den unpassensten Momenten anrufen würden. "Fragen mich, ob ich schon gegessen habe und was sie kochen sollen. Dabei habe ich ihnen gesagt, dass sie mich nicht stören sollen."
3.
Glücklicherweise habe ich am Freitag nun doch ohne Hilfe meines ausländerfeindlichen, cholerischen, bei seinen Eltern-wohnenden Maklers einen Nachmieter gefunden. Nun gut. Fast. Harkan (!) wollte die Wohnung nur, wenn er noch im Juli einziehen kann. Praktischerweise sind meine Vermieterin, die Hausverwaltung und der Hausmeister bis Anfang August im Urlaub. Nach endlosen Herumtelefonieren, erwischte ich endlich die Vermieterin. Und sie meinte, er solle doch "ruhig schon mal einziehen und sie schaut sich ihn dann später an..."
Ich habe also seit Samstag einen Untermieter. Mein und somit auch sein Mietvertrag läuft noch bis Ende September. Ich hoffe mal, das alles klar geht.
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AUF DER FLUCHT
cassandra, Freitag, 22. Juli 2005, 23:41
Filed under: Alltag
Der Liebste und ich werden gerade bundesweit von der Kriminalpolizei gesucht. Und zwar von der Schweriner Kriminalpolizei.
Seinen Ursprung fand die ganze Angelegenheit in einem Wochenende in Mecklenburg Vorpommern, über das es an anderer Stelle schon einen ausführlichen Bericht vom Liebsten und eine Gegendarstellung von mir gibt.
Jedenfalls verbrachten wir ein Wochenende im Haus meiner Eltern, um die Hunde zu hüten. Am Wochenende musste ich ein paar Dinge einkaufen und da man dort auf dem Lande mal nicht eben schnell um die Ecke geht, fuhren wir mit dem Auto meiner Mutter nach Schwerin in ein Einkaufszentrum. Den Wagen stellten wir in der Parkgarage des selbigen ab.
Als wir dorthin zurückkamen und fröhlich schwatzend in aller Seelenruhe die Tüten im Auto verstauten, entdeckte ich zwei junge Damen, die uns aus dem daneben stehenden Wagen anstarrten. Ich starrte zurück, doch sie liessen sich nicht von mir einschüchtern und glotzten uns weiter an. Den beiden standen die lästernden Gedanken förmlich ins Gesicht geschrieben. So ein böses, glückliches, lachendes Pärchen ist ja auch nur schwer zu ertragen. Wir fuhren los und als wir die andere Seite der parkenden Autos passierten, verfolgten uns die grimmigen Blicke der Damen.
Dieser kleine Zwischenfall fiel mir jedoch erst eine Woche später wieder ein, als meine Mutter mich anrief, um mir von einem Brief ihrer Versicherung zu berichten. Daraus ging hervor, dass die Haftpflichtangelegenheit, die mit ihrem PKW verursacht wurde, derzeit geprüft würde. Da meine Mutter an dem genannten Datum den Wagen gar nicht gefahren war und auch keinerlei Schäden daran entdecken konnte, hatte sie bei der Versicherung nachgefragt. Die berichtete von einer Anzeige, laut der ein männlicher Fahrer im Parkhaus des Einkaufszentrums die Fahrertür in das nebenstehende Auto gerammt hätte und danach auch noch (O-Ton) blöd grinste und einfach wegfuhr.
Tja.
Und da die beiden Damen angesichts dieses unverschämten Verhaltens vor Schock ins Wachkoma fielen, konnten Sie sich nicht mehr bewegen und den Liebsten zur Rechenschaft ziehen, sondern geschlagene fünf Minuten nur debil starren.
Der Liebste war sich jedenfalls keines Fehlverhaltens bewusst, meine Mutter schrieb einen langen Brief an die Versicherung und dann hatte ich die ganze Angelegenheit bereits auch schon wieder vergessen.
Bis heute.
Als ein Beamter der Kriminalpolizei bei meinen Eltern auftauchte und gegen Sie wegen Fahrerflucht ermittelte. Er inspizierte das Auto meiner Mutter und kam zu dem Schluss, dass die Tür und die Schäden am anderen Auto nicht wirklich zueinander passen würden...
Mal sehen wie es weiter geht. Meine Adresse haben sie ja nun leider, doch der Liebste ist vorerst in Sicherheit. Nach seinen Personalien befragt antwortete meine Mutter: "Ich kenne die Herren, mit denen meine Tochter verkehrt nicht. Ich habe ihn nur einmal kurz gesehen und weiss nur seinen Vornamen. Aber der ist - glaube ich - auch nur sein Spitzname."
Ich habe schon ein verdammt spannendes Leben.
Seinen Ursprung fand die ganze Angelegenheit in einem Wochenende in Mecklenburg Vorpommern, über das es an anderer Stelle schon einen ausführlichen Bericht vom Liebsten und eine Gegendarstellung von mir gibt.
Jedenfalls verbrachten wir ein Wochenende im Haus meiner Eltern, um die Hunde zu hüten. Am Wochenende musste ich ein paar Dinge einkaufen und da man dort auf dem Lande mal nicht eben schnell um die Ecke geht, fuhren wir mit dem Auto meiner Mutter nach Schwerin in ein Einkaufszentrum. Den Wagen stellten wir in der Parkgarage des selbigen ab.
Als wir dorthin zurückkamen und fröhlich schwatzend in aller Seelenruhe die Tüten im Auto verstauten, entdeckte ich zwei junge Damen, die uns aus dem daneben stehenden Wagen anstarrten. Ich starrte zurück, doch sie liessen sich nicht von mir einschüchtern und glotzten uns weiter an. Den beiden standen die lästernden Gedanken förmlich ins Gesicht geschrieben. So ein böses, glückliches, lachendes Pärchen ist ja auch nur schwer zu ertragen. Wir fuhren los und als wir die andere Seite der parkenden Autos passierten, verfolgten uns die grimmigen Blicke der Damen.
Dieser kleine Zwischenfall fiel mir jedoch erst eine Woche später wieder ein, als meine Mutter mich anrief, um mir von einem Brief ihrer Versicherung zu berichten. Daraus ging hervor, dass die Haftpflichtangelegenheit, die mit ihrem PKW verursacht wurde, derzeit geprüft würde. Da meine Mutter an dem genannten Datum den Wagen gar nicht gefahren war und auch keinerlei Schäden daran entdecken konnte, hatte sie bei der Versicherung nachgefragt. Die berichtete von einer Anzeige, laut der ein männlicher Fahrer im Parkhaus des Einkaufszentrums die Fahrertür in das nebenstehende Auto gerammt hätte und danach auch noch (O-Ton) blöd grinste und einfach wegfuhr.
Tja.
Und da die beiden Damen angesichts dieses unverschämten Verhaltens vor Schock ins Wachkoma fielen, konnten Sie sich nicht mehr bewegen und den Liebsten zur Rechenschaft ziehen, sondern geschlagene fünf Minuten nur debil starren.
Der Liebste war sich jedenfalls keines Fehlverhaltens bewusst, meine Mutter schrieb einen langen Brief an die Versicherung und dann hatte ich die ganze Angelegenheit bereits auch schon wieder vergessen.
Bis heute.
Als ein Beamter der Kriminalpolizei bei meinen Eltern auftauchte und gegen Sie wegen Fahrerflucht ermittelte. Er inspizierte das Auto meiner Mutter und kam zu dem Schluss, dass die Tür und die Schäden am anderen Auto nicht wirklich zueinander passen würden...
Mal sehen wie es weiter geht. Meine Adresse haben sie ja nun leider, doch der Liebste ist vorerst in Sicherheit. Nach seinen Personalien befragt antwortete meine Mutter: "Ich kenne die Herren, mit denen meine Tochter verkehrt nicht. Ich habe ihn nur einmal kurz gesehen und weiss nur seinen Vornamen. Aber der ist - glaube ich - auch nur sein Spitzname."
Ich habe schon ein verdammt spannendes Leben.
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WETTER (GE)FÜHLIG
cassandra, Donnerstag, 21. Juli 2005, 22:21
Filed under: Alltag
GESTERN
fuhr ich im offenen Cabrio durch die Stadt. Es blieb mir auch nichts anderes übrig, kam ich doch gerade von Ikea und hinter mir auf der Rückbank ragten die riesigen Ikea-typischen - für eine Frau noch nicht einmal hebbaren, geschweige denn ins-Auto-verfrachtbaren - Kartons weit über den Kopf hinaus.
Also fuhr ich 20 Minuten durch die Stadt, den Fahrtwind im Haar, die Musik auf volle Lautstärke gedreht, glücklich, mal wieder etwas hübsches für meine neue Wohnung gefunden zu haben.
HEUTE
auf dem Nachhauseweg sah ich eine Frau auf einem Fahrrad an der Ampel stehen. Sie trug ein leichtes Sommerkleidchen, Flip Flops und ein Kopftuch im Haar. Über das Tuch waren Kopfhörer gestülpt. Sie stand dort, einen Fuß abfahrbereit auf der Pedale, der andere auf dem Boden neben dem Fahrrad, wippte mit dem Kopf und schlug den Rhythmus der lautlosen Musik mit der Hand gegen ihren Schenkel. Dabei sang sie gedankenverloren und leise lächelnd.
Was diese zwei Ereignisse gemeinsam haben? Es hat in beiden Fällen in Strömen geregnet.
fuhr ich im offenen Cabrio durch die Stadt. Es blieb mir auch nichts anderes übrig, kam ich doch gerade von Ikea und hinter mir auf der Rückbank ragten die riesigen Ikea-typischen - für eine Frau noch nicht einmal hebbaren, geschweige denn ins-Auto-verfrachtbaren - Kartons weit über den Kopf hinaus.
Also fuhr ich 20 Minuten durch die Stadt, den Fahrtwind im Haar, die Musik auf volle Lautstärke gedreht, glücklich, mal wieder etwas hübsches für meine neue Wohnung gefunden zu haben.
HEUTE
auf dem Nachhauseweg sah ich eine Frau auf einem Fahrrad an der Ampel stehen. Sie trug ein leichtes Sommerkleidchen, Flip Flops und ein Kopftuch im Haar. Über das Tuch waren Kopfhörer gestülpt. Sie stand dort, einen Fuß abfahrbereit auf der Pedale, der andere auf dem Boden neben dem Fahrrad, wippte mit dem Kopf und schlug den Rhythmus der lautlosen Musik mit der Hand gegen ihren Schenkel. Dabei sang sie gedankenverloren und leise lächelnd.
Was diese zwei Ereignisse gemeinsam haben? Es hat in beiden Fällen in Strömen geregnet.
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