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WIE KÖNNEN WIR MEHR KOHLE MACHEN
cassandra, Samstag, 30. Oktober 2004, 00:25
Filed under: Alltag
und zu besseren Dienstleistern werden?
Heute und morgen hatte / hat unsere Firma ein Seminar, das sich offiziell der Verbesserung der Macken in den Kommunikationsstrukturen in unserer Firma widmet. Wir sind eine 20 Angestellte umfassende - äh... nun nennen wir es mal - Filmproduktion.
Abgesehen von meinem Chef, meinem lieben Freund und Kollegen K., der eher ein freier fester Mitarbeiter ist und drei Jüngelchen, die gerade ein Praktikum oder eine Ausbildung machen, sind alle weiblich. Wenn ich es mir recht überlege, könnte man K. eigentlich auch als Frau bezeichnen. Er kann wunderbar zuhören, ist eine Mega-Zicke, schnell beleidigt und die größte Tratsche, die ich kenne.
Da wir alle Frauen, die nicht zu uns passen, grundsätzlich vergraulen, sind wir ein sehr homogener Haufen, der nicht nur die Arbeit miteinander teilt, sondern auch sämtliche Details aus dem Privatleben. Ein großer schwatzendender, manchmal zickiger, aber lustiger Hühnerhaufen. Allen voran unser Hahn, der gerade inmitten seiner Midlife crisis steckt. Daher trafen wir uns heute in einem plüschigen kleinen Hotel, um mal über unsere Probleme zu reden.
Vor etwa drei Jahren hatten wir schon einmal ein Firmenseminar. Furchtbar. Ein Puschelseminar, in dem es darum ging, dass wir uns alle ganz doll lieb haben. Und noch lieber haben wir unsere Kunden. Und wenn wir mal böse auf die sind, stellen wir uns vor einen Spiegel, grinsen unser Gegenüber an und wiederholen so lange "Ich liebe meinen Kunden", bis wir es selbst glauben.
Der heutige Tag ging dann schon etwas mehr an die Substanz. Wenn wir uns nicht wirklich alle ganz furchtbar lieb hätten, wären Blut und Tränen geflossen.
Der Anfang war eigentlich ganz lustig. Jeder von uns musste einen Test ausfüllen, der in seinem Niveau stark an einen der Psychotest aus einem Frauenmagazin erinnerte. K. betitelte das ganze sehr treffend mit "Horoskopgeschwafel". Um so überraschender waren die Ergebnisse: Unsere Persönlichkeiten wurden unterschiedlichen Gruppen zugeordnet. Da gab es die Promoter: spaßorientierte Menschen, die sehr motivierend, lustig und verpeilt sind. Unpünktliche, begeisterungsfähige, auf-tausend-hochzeiten-tanzende Chaoten, die gerne im Mittelpunkt stehen und mit einem optimistischen "das-wird-schon-alles-klappen" in die Welt hinaushüpfen. Die ziel-orientierten Direktoren gehen im Gegensatz dazu klar strukturiert an die Erfüllung von (eigenen) Zielen heran. Sie sind gefühlskalt, fordernd, ungeduldig, wettbewerbsorientiert und ziehen quantitative Ziele den qualitativen vor. Dann gab es noch die Unterstützer/Überprüfer: sehr sensibel, harmonie- und anleitungsbedürftig. Promotoren und Direktoren liegen verständlicherweise ständig im clinch miteinander. Mein Chef wurde den Promotern zugeordnet, während die ihm direkt unterstehende Führungsriege (so auch K. und ich) alle Direktoren waren. Dadurch erklärten sich auch viele der Konflikte, die wir ständig miteinander haben. Der (manchmal) mangelnde Respekt ihm und seinem Führungsstil gegenüber. Überhaupt stimmten die Zuordnungen tatsächlich sehr gut mit den Personen überein. Es ist natürlich sehr ernüchternd, mich selbst in der Gruppe der kalten Langweiler zu sehen, aber ich tröste mich einfach mal mit dem Gedanken, dass sich dies nur auf meine Job-Persönlichkeit bezieht. Nein, ich bin kein schlechter Mensch! Ich liebe nur meinen Job. (So.)
Außerdem weiß ich jetzt, dass der Mann, den ich "suche" (na, nicht wirklich), ein Direktor sein muss. Das gibt nämlich sehr viel Reibung und Spannung. Die andere Gruppe wäre mir zu unterwürfig / harmoniebedürftig, die andere würde mich früher oder später in den Wahnsinn treiben.
Danach mussten wir uns einen 35minütigen Film über Paradigmen ansehen.

Man hätte ihn gut auf 6 Minuten kürzen können. Unser Seminarleiter erklärte uns, dass er aus den 90ern stammte und für Männer in Geschäftsführungspositionen gedreht wurde. Daher die ständigen Wiederholungen und plakativen mit-dem-hammer-auf-den-kopf-gehaue. Die kapieren das sonst nicht.
Nach dem Mittagessen mussten wir in Gruppen die uns hemmenden Paradigmen herausfinden und anschließend präsentieren. Ich als Direktor bin natürlich jedes Mal vorgeprescht, um die Ergebnisse darzustellen. Ich weiß auch nicht, warum ich das immer tu'. Ich stehe dann da vor allen Leuten, die ich sehr gut kenne und werde rot und verfussel mich. Glücklicherweise sieht und merkt das nie jemand. Die besserwisserische Seite an mir will immer reden, aber die unsichere bekommt Panik und hat das Gefühl, nackt zu sein und ausgebuht zu werden. Schrecklich. Muss ich dran arbeiten.
Zum Schluss haben wir Ziele formuliert, die uns besser machen. Das wird dann morgen ausgewertet. Bin ja mal gespannt.
Der heutige Tag wurde sehr persönlich, man wurde angegriffen, verteidigte sich oder holte zum Gegenschlag aus. Wir wurden in Schubladen gesteckt, die - wenn man schon in Schubladen gesteckt werden muss - sich sogar ziemlich heimisch anfühlten. Es ist beunruhigend, seine Unzulänglichkeiten aufgezeigt zu bekommen. Den eigenen begrenzten Horizont, die eigene Intoleranz und Unvollkommenheit. Ich habe jetzt aber auch eine ungefähre Vorstellung davon, wie ich selbst zu einem besseren Mitarbeiter und somit auch Menschen werden kann. Schau'n wir mal.
post scriptum:
Während ich das alles schrieb, habe ich die ganze Zeit gedacht: nicht gut, dass Du das jetzt posten willst.
1.) Interessiert es niemanden.
2.) Müsste ich mehr Kritik an dieser Art von Seminaren üben, die ja letzten Endes nur der Manipulation dienen, uns alle zu besseren, funktionierenden Schräubchen im Getriebe der kapital-und erfolgs-orientierten Gesellschaft zu machen.
3.) Oute ich mich gerade als Direktor.
Aber. Das ist ja mein Weblog. Da kann ich hinschreiben, was ich will.
zu 1.) Ist auch egal, wenn mich jetzt niemand mehr mag. Ich schreibe ja Dinge, die MICH beschäftigen, die ICH erlebt habe. Wenn es niemanden interessiert, sollte es mir egal sein.
zu 2.) Jaaaaa. Aber ich bin neugierig. Lerne mich und meine Fehler gerne besser kennen. Erst mal machen und ausprobieren und danach kritisieren.
zu 3.) Muss ich wohl mit leben. Ich habe neulich einen Test in einer Zeitschrift :-) gemacht, der mir (bestätigte) sagte, dass ich eine Prinzessin bin. Leider stimmte das sogar. Ich möchte von allen geliebt und respektiert werden, brauche ständige Bestätigung, bestimme gerne, wo es lang geht, brauche Aufmerksamkeit, bin sauer, wenn ich selbige nicht bekomme und denke, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. Der Artikel lieferte auch gleich die Erklärung dazu: meine Eltern sind schuld. Sie haben mich geliebt, immer unterstützt, vergöttert und bewundert (anders als meine Schwester, aber ich bin ja auch die Erst-gebohrene). Die armen, wie sie es auch machen, ist es falsch. Ich weiß gar nicht, ob ich so eine Verantwortung übernehmen will. Also Fazit: Man ist, wer man ist. man kann ja versuchen, daran zu arbeiten.
P.P.S.: Punkt eins auf meiner To-Do-Liste um zu einem besseren Menschen zu werden:
Ich sollte aufhören, mich zu rechtfertigen.
Heute und morgen hatte / hat unsere Firma ein Seminar, das sich offiziell der Verbesserung der Macken in den Kommunikationsstrukturen in unserer Firma widmet. Wir sind eine 20 Angestellte umfassende - äh... nun nennen wir es mal - Filmproduktion.
Abgesehen von meinem Chef, meinem lieben Freund und Kollegen K., der eher ein freier fester Mitarbeiter ist und drei Jüngelchen, die gerade ein Praktikum oder eine Ausbildung machen, sind alle weiblich. Wenn ich es mir recht überlege, könnte man K. eigentlich auch als Frau bezeichnen. Er kann wunderbar zuhören, ist eine Mega-Zicke, schnell beleidigt und die größte Tratsche, die ich kenne.
Da wir alle Frauen, die nicht zu uns passen, grundsätzlich vergraulen, sind wir ein sehr homogener Haufen, der nicht nur die Arbeit miteinander teilt, sondern auch sämtliche Details aus dem Privatleben. Ein großer schwatzendender, manchmal zickiger, aber lustiger Hühnerhaufen. Allen voran unser Hahn, der gerade inmitten seiner Midlife crisis steckt. Daher trafen wir uns heute in einem plüschigen kleinen Hotel, um mal über unsere Probleme zu reden.
Vor etwa drei Jahren hatten wir schon einmal ein Firmenseminar. Furchtbar. Ein Puschelseminar, in dem es darum ging, dass wir uns alle ganz doll lieb haben. Und noch lieber haben wir unsere Kunden. Und wenn wir mal böse auf die sind, stellen wir uns vor einen Spiegel, grinsen unser Gegenüber an und wiederholen so lange "Ich liebe meinen Kunden", bis wir es selbst glauben.
Der heutige Tag ging dann schon etwas mehr an die Substanz. Wenn wir uns nicht wirklich alle ganz furchtbar lieb hätten, wären Blut und Tränen geflossen.
Der Anfang war eigentlich ganz lustig. Jeder von uns musste einen Test ausfüllen, der in seinem Niveau stark an einen der Psychotest aus einem Frauenmagazin erinnerte. K. betitelte das ganze sehr treffend mit "Horoskopgeschwafel". Um so überraschender waren die Ergebnisse: Unsere Persönlichkeiten wurden unterschiedlichen Gruppen zugeordnet. Da gab es die Promoter: spaßorientierte Menschen, die sehr motivierend, lustig und verpeilt sind. Unpünktliche, begeisterungsfähige, auf-tausend-hochzeiten-tanzende Chaoten, die gerne im Mittelpunkt stehen und mit einem optimistischen "das-wird-schon-alles-klappen" in die Welt hinaushüpfen. Die ziel-orientierten Direktoren gehen im Gegensatz dazu klar strukturiert an die Erfüllung von (eigenen) Zielen heran. Sie sind gefühlskalt, fordernd, ungeduldig, wettbewerbsorientiert und ziehen quantitative Ziele den qualitativen vor. Dann gab es noch die Unterstützer/Überprüfer: sehr sensibel, harmonie- und anleitungsbedürftig. Promotoren und Direktoren liegen verständlicherweise ständig im clinch miteinander. Mein Chef wurde den Promotern zugeordnet, während die ihm direkt unterstehende Führungsriege (so auch K. und ich) alle Direktoren waren. Dadurch erklärten sich auch viele der Konflikte, die wir ständig miteinander haben. Der (manchmal) mangelnde Respekt ihm und seinem Führungsstil gegenüber. Überhaupt stimmten die Zuordnungen tatsächlich sehr gut mit den Personen überein. Es ist natürlich sehr ernüchternd, mich selbst in der Gruppe der kalten Langweiler zu sehen, aber ich tröste mich einfach mal mit dem Gedanken, dass sich dies nur auf meine Job-Persönlichkeit bezieht. Nein, ich bin kein schlechter Mensch! Ich liebe nur meinen Job. (So.)
Außerdem weiß ich jetzt, dass der Mann, den ich "suche" (na, nicht wirklich), ein Direktor sein muss. Das gibt nämlich sehr viel Reibung und Spannung. Die andere Gruppe wäre mir zu unterwürfig / harmoniebedürftig, die andere würde mich früher oder später in den Wahnsinn treiben.
Danach mussten wir uns einen 35minütigen Film über Paradigmen ansehen.

Man hätte ihn gut auf 6 Minuten kürzen können. Unser Seminarleiter erklärte uns, dass er aus den 90ern stammte und für Männer in Geschäftsführungspositionen gedreht wurde. Daher die ständigen Wiederholungen und plakativen mit-dem-hammer-auf-den-kopf-gehaue. Die kapieren das sonst nicht.
Nach dem Mittagessen mussten wir in Gruppen die uns hemmenden Paradigmen herausfinden und anschließend präsentieren. Ich als Direktor bin natürlich jedes Mal vorgeprescht, um die Ergebnisse darzustellen. Ich weiß auch nicht, warum ich das immer tu'. Ich stehe dann da vor allen Leuten, die ich sehr gut kenne und werde rot und verfussel mich. Glücklicherweise sieht und merkt das nie jemand. Die besserwisserische Seite an mir will immer reden, aber die unsichere bekommt Panik und hat das Gefühl, nackt zu sein und ausgebuht zu werden. Schrecklich. Muss ich dran arbeiten.
Zum Schluss haben wir Ziele formuliert, die uns besser machen. Das wird dann morgen ausgewertet. Bin ja mal gespannt.
Der heutige Tag wurde sehr persönlich, man wurde angegriffen, verteidigte sich oder holte zum Gegenschlag aus. Wir wurden in Schubladen gesteckt, die - wenn man schon in Schubladen gesteckt werden muss - sich sogar ziemlich heimisch anfühlten. Es ist beunruhigend, seine Unzulänglichkeiten aufgezeigt zu bekommen. Den eigenen begrenzten Horizont, die eigene Intoleranz und Unvollkommenheit. Ich habe jetzt aber auch eine ungefähre Vorstellung davon, wie ich selbst zu einem besseren Mitarbeiter und somit auch Menschen werden kann. Schau'n wir mal.
post scriptum:
Während ich das alles schrieb, habe ich die ganze Zeit gedacht: nicht gut, dass Du das jetzt posten willst.
1.) Interessiert es niemanden.
2.) Müsste ich mehr Kritik an dieser Art von Seminaren üben, die ja letzten Endes nur der Manipulation dienen, uns alle zu besseren, funktionierenden Schräubchen im Getriebe der kapital-und erfolgs-orientierten Gesellschaft zu machen.
3.) Oute ich mich gerade als Direktor.
Aber. Das ist ja mein Weblog. Da kann ich hinschreiben, was ich will.
zu 1.) Ist auch egal, wenn mich jetzt niemand mehr mag. Ich schreibe ja Dinge, die MICH beschäftigen, die ICH erlebt habe. Wenn es niemanden interessiert, sollte es mir egal sein.
zu 2.) Jaaaaa. Aber ich bin neugierig. Lerne mich und meine Fehler gerne besser kennen. Erst mal machen und ausprobieren und danach kritisieren.
zu 3.) Muss ich wohl mit leben. Ich habe neulich einen Test in einer Zeitschrift :-) gemacht, der mir (bestätigte) sagte, dass ich eine Prinzessin bin. Leider stimmte das sogar. Ich möchte von allen geliebt und respektiert werden, brauche ständige Bestätigung, bestimme gerne, wo es lang geht, brauche Aufmerksamkeit, bin sauer, wenn ich selbige nicht bekomme und denke, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. Der Artikel lieferte auch gleich die Erklärung dazu: meine Eltern sind schuld. Sie haben mich geliebt, immer unterstützt, vergöttert und bewundert (anders als meine Schwester, aber ich bin ja auch die Erst-gebohrene). Die armen, wie sie es auch machen, ist es falsch. Ich weiß gar nicht, ob ich so eine Verantwortung übernehmen will. Also Fazit: Man ist, wer man ist. man kann ja versuchen, daran zu arbeiten.
P.P.S.: Punkt eins auf meiner To-Do-Liste um zu einem besseren Menschen zu werden:
Ich sollte aufhören, mich zu rechtfertigen.
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IDEEN KLAU
cassandra, Freitag, 29. Oktober 2004, 22:16
Filed under: Alltag
Das mit dem Tascheninhalt bei einigen Bloggern fand ich so interessant, dass ich das jetzt mal adaptiere ;-)

Mein momentaner Liebling ist von Coccinelle. Passt ganz viel rein und ist so schön rot.

Es war gar nicht so einfach, alles auf ein Bild zu bekommen.
Daher jetzt noch einmal en detail (auch wenn es keinen interessiert, haha..)
• Filofax (war ein Geschenk und schreibe ich auch selten was rein, weil ich immer denke, dass ich mir alles merken kann)
• ein Notizbuch (mit sehr schöner Widmung von meiner ersten großen Liebe *seufz*, wo ich auch selten was reinschreibe...)
• ein Kamm (benutze ich eigentlich auch nie, nur nach dem Sport, was ja seeeeeehr selten vorkommt)
• eine Digitalkamera
• ein Kartenlesegerät
• USB Stick
• Zellstofftaschentücher
• 2 Feuerzeuge (man weiss ja nie)
• Schlüssel (Firma, Wohnung, Auto)
• Zigaretten
• Handy
• Sonnenbrille (immer. Bin ja Optimist)
• Batterien
• Armband (endlich habe das wiedergefunden :-)
• vor Jahren abgelaufene Augentropfen
• 2x Lipgloss und Lippenpflegestift
• Parfüm (siehe Feuerzeuge)
• Aspirin und Wick Daymed
• Odol Pastillen, Atemspray, Kaugummis
• Minispiegel (falls man mal was im Auge hat, oder so)
• I-Pod und I-Trip
• Adapterstecker für Telefonsteckdose
• Visitenkarten (nicht von mir)
• Buch
• Ersatzakku fürs Handy
• Sagrotantücher, feuchtes Toilettenpapier, Hansaplasttücher
• Miniventilator (der nicht funktioniert. Ah! Dafür die Batterien.)
• Geldbörse
• Mäppchen mit: Nähzeug, Magentablette, Q-Tips, Verletzungsabwischtücher, Mückenstichpflegestift, Lufthansa Augenmaske, eine Schachtel mit so kleinen Blättchen, die sich bei Kontakt mit Wasser in Seife verwandeln, Kondome (uralt, und noch nie gebraucht oder ersetzt)

Mein momentaner Liebling ist von Coccinelle. Passt ganz viel rein und ist so schön rot.

Es war gar nicht so einfach, alles auf ein Bild zu bekommen.
Daher jetzt noch einmal en detail (auch wenn es keinen interessiert, haha..)
• Filofax (war ein Geschenk und schreibe ich auch selten was rein, weil ich immer denke, dass ich mir alles merken kann)
• ein Notizbuch (mit sehr schöner Widmung von meiner ersten großen Liebe *seufz*, wo ich auch selten was reinschreibe...)
• ein Kamm (benutze ich eigentlich auch nie, nur nach dem Sport, was ja seeeeeehr selten vorkommt)
• eine Digitalkamera
• ein Kartenlesegerät
• USB Stick
• Zellstofftaschentücher
• 2 Feuerzeuge (man weiss ja nie)
• Schlüssel (Firma, Wohnung, Auto)
• Zigaretten
• Handy
• Sonnenbrille (immer. Bin ja Optimist)
• Batterien
• Armband (endlich habe das wiedergefunden :-)
• vor Jahren abgelaufene Augentropfen
• 2x Lipgloss und Lippenpflegestift
• Parfüm (siehe Feuerzeuge)
• Aspirin und Wick Daymed
• Odol Pastillen, Atemspray, Kaugummis
• Minispiegel (falls man mal was im Auge hat, oder so)
• I-Pod und I-Trip
• Adapterstecker für Telefonsteckdose
• Visitenkarten (nicht von mir)
• Buch
• Ersatzakku fürs Handy
• Sagrotantücher, feuchtes Toilettenpapier, Hansaplasttücher
• Miniventilator (der nicht funktioniert. Ah! Dafür die Batterien.)
• Geldbörse
• Mäppchen mit: Nähzeug, Magentablette, Q-Tips, Verletzungsabwischtücher, Mückenstichpflegestift, Lufthansa Augenmaske, eine Schachtel mit so kleinen Blättchen, die sich bei Kontakt mit Wasser in Seife verwandeln, Kondome (uralt, und noch nie gebraucht oder ersetzt)
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DIE WELT MEINT ES HEUTE GUT MIT MIR. fortgesetzt
cassandra, Donnerstag, 28. Oktober 2004, 23:20
Filed under: Alltag
Ich bin heute ein grinsendes Honigkuchenpferd.
Trotz leichter morgendlicher Verkaterung (ich musste nämlich gestern abend auf einen Geburtstag anstossen ;-) galoppiere ich heute bereits den ganzen Tag grinsend wiehernd durch die Gegend.
Mein netter Nachbar, der neulich mein Schlafzimmer gestrichen hat (und dessen Namen ich immer noch nicht weiss) trug dann auch noch meine gesamten Metro-Einkäufe nach oben. (Jaaaa, sie befanden sich seit Montag im Kofferraum des Autos.)
Nun gehe ich mal schnell ein paar Bäume ausreissen und Berge versetzen.
Das Leben ist schön, erfreuet Euch daran!
Trotz leichter morgendlicher Verkaterung (ich musste nämlich gestern abend auf einen Geburtstag anstossen ;-) galoppiere ich heute bereits den ganzen Tag grinsend wiehernd durch die Gegend.
Mein netter Nachbar, der neulich mein Schlafzimmer gestrichen hat (und dessen Namen ich immer noch nicht weiss) trug dann auch noch meine gesamten Metro-Einkäufe nach oben. (Jaaaa, sie befanden sich seit Montag im Kofferraum des Autos.)
Nun gehe ich mal schnell ein paar Bäume ausreissen und Berge versetzen.
Das Leben ist schön, erfreuet Euch daran!
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DIE WELT MEINT ES HEUTE GUT MIT MIR.
cassandra, Donnerstag, 28. Oktober 2004, 03:02
Filed under: Alltag
Mit einem 5 Euro Schein bewaffnet habe ich mich gerade auf der Suche nach einer Packung Zigaretten in die nächtlichen Straßen hinausgewagt. Ich sah scheiße aus. Seien wir mal ganz ehrlich. Ich hatte meine 20 Mark Brille von Fielmann auf, die ich sonst nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit trage, Haare irgendwie weg aus dem Gesicht (immerhin saß ich allein zu Hause vor dem Computer), Jeans, Turnschuhe, dicke, unförmige Winterjacke. Und ein watscheliger Wein-Gang :-) Und trotzdem wurde ich angebaggert! Ein Auto, das einige englisch-sprachige, end-zwanzig-jährige, nicht-betrunkene (!), schwarz-häutige Männer enthielt, stoppte neben mir, um mir VIP-gratis-Einladungen für einen (bekannten) Club zu schenken. Geht's noch? Sehe ich so aus?? Ich muss aber immer noch grinsen....
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SUCHT
cassandra, Donnerstag, 28. Oktober 2004, 01:59
Filed under: Alltag
ist, wenn man um Mitternacht vor dem Computer sitzt, die Zigaretten aus sind, die Tankstelle gegenüber geschlossen hat, das Portemonnaie (keine Ahnung, wie man das neudeutsch schreibt) keine 4 Euro in klein beherbergt, frau nach langem Suchen zwei gratis Werbegeschenk-Zigarillos findet, tatsächlich einen anzündet, einen Hustenanfall und eine Gesichtskrampf ob des widerlichen Geschmacks bekommt und sich danach den zweiten anzündet.
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ODE AN DIE JUGEND (vollkommen poesie-frei)
cassandra, Donnerstag, 28. Oktober 2004, 01:02
Filed under: Erinnerungen
Ein wichtiger Aspekt bei der Positionierung einer Wettbewerbsmarke ist die so genannte Copy-Analyse.
Im Bereich des Marketings ist nämlich nicht die Realität des Angebots als real zu betrachten, sondern die Vorstellung der Kunden über die Realität des Angebots.
Bei der Analyse der Positionierung eines Produktes im Markt zieht man daher bestimmte Faktoren in Betracht.
Einige dieser Faktoren sind wie folgt:
• Main Benefit („Vorteile“ des Produktes)
• USP („Unique Selling Proposition“)
• Reason Why (Anspruchsbegründung)
• Tonalität
• Zielgruppe
• Slogan
Wir fanden es damals nach der Ausbildung wohl lustig, alle unsere Mit-Azubis einer solchen Copy Analyse zu unterziehen. Der Mensch als Produkt. Die Ergebnisse wurden dann in einer Zeitschrift veröffentlicht.
Als ich meine Mutter mit dem Bild konfrontierte, dass meine Freunde und Leidensgenossen von mir hatten, wurde sie nur blass. Gesagt hat sie dazu nichts.
Verständlich.
Ich habe heute ein altes Exemplar dieser Zeitschrift hervorgekramt und dort stand das folgende:
• Benefit:
Lernwunder
Mitteilungsbedürftig
Starfotografin
Schlafzimmerblick
Naiv
Triebgesteuert
• USP:
Niedrige Hemmschwelle
Sommerlichste Klamotten im tiefsten Winter
Lebt auch ohne Schlaf
• Reason Why:
Ossi
Frönt den weltlichen Genüssen
Kreativ
• Tonality:
Bumsfidel
Frech, verträumt, naiv, sympathisch
• Zielgruppe:
Geschlechtsreife Männer
• Slogan:
„Waaaas?“
„Lernen? Das mach’ ich morgen früh in der Bahn.“
„Hallo, ich bin Cassandra. Wie geht deine Hose auf?“
Tja. War schon eine wilde Zeit damals.
Zwanzig Jahre alt. Was habe ich damals eigentlich gemacht? Partys feiern, fast jeden Abend die Woche. Ich fand’ es damals witzig, an einem Abend mit zwei Kerlen (nicht gleichzeitig) geschlafen zu haben oder mit zwei Kerlen (gleichzeitig) im Bett gewesen zu sein. Wir haben damals aus Spaß während der (extrem monotonen) Arbeitszeit angefangen, via firmeninternen Chat ein Drehbuch für eine Soap zu schreiben. Wir waren die Darsteller, die Firma unsere Location, wir erzählten unsere Geschichten und benannten das ganze nach einer infantilen, damals populären Serie, die rein zufällig fast die gleiche Postleitzahl hatte wie wir. Ich lebte in einer Soap. Inmitten von Menschen, die nie arbeiten müssen und nur für ihre Probleme, Intrigen und amourösen Geschichten, fernab irgendwelcher Realitäten leben. Die (unsere) Welt war ein Kokon.
Na gut, arbeiten mussten wir schon, manchmal sogar bis in die frühen Morgenstunden. Nebenbei musste ich meinen eigentlichen Lebensunterhalt in Kneipen und bei H&M verdienen. Vermutlich habe ich wöchentlich mehr Stunden gearbeitet als heute. Mit dem Unterschied, dass es mir damals egal war. Der Rest der Zeit ging für’s Spaß haben drauf. Schlafen kann man auch noch, wenn man alt ist. Wenn ich nicht gearbeitet, gefeiert oder gevögelt habe, habe ich fotografiert und Videos gedreht.
Nun bin ich wohl alt und verbringe meine Zeit am liebsten im Bett. Einem Ort der Ruhe und Besinnung. Ich lese, schreibe lange, nichtssagende Texte für’s Internet, denke nach und träume. Von Dingen, die ich tun möchte, Menschen, die ich lieben (und vögeln) möchte, von zukünftigen Erlebnissen und Abenteuern. Ab und zu versuche ich, mich gehen zu lassen, zu feiern, etwas zu malen, zu fotografieren, zu schreiben, zu erschaffen, aber nach einem erfolgreichen Abend des Versuchens folgt der Euphorie Desinteresse.
Habe ich mich in gerade mal zehn Jahren so unglaublich verändert? Auch heute bin ich oft unglaublich naiv. (Nun bezeichnet man dies jedoch als dumm.) Meine niedrige Hemmschwelle ist heute wohl eher ein Mangel an Takt und Einfühlungsvermögen für peinliche Situationen. Mitteilungsbedürftig bin ich offensichtlich auch jetzt noch. Irgendetwas muss sich jedoch geändert haben.
Ich will ein Stück von diesem alten Ich, dem sorglosen, freien, oberflächlichen, „fidelen“ festhalten.
Vielleicht habe ich mich deshalb am letzten Wochenende unglaublich mit Wodka betrunken und diesen armen, süßen, unschuldigen Mann brutalst abgeschleppt. Er hatte überhaupt gar keine Chance, sich zu wehren (und das hat er sogar versucht, wenn mich mein inzwischen um die Hälfte dezimiertes Hirn nicht um seine Erinnerungen betrügt). Einmal wieder wie eine Zwanzigjährige fühlen, ohne negative Gedanken oder ein schlechtes Gewissen. Sich von seinen Trieben leiten lassen. Es hat großen Spaß gemacht.
Im Bereich des Marketings ist nämlich nicht die Realität des Angebots als real zu betrachten, sondern die Vorstellung der Kunden über die Realität des Angebots.
Bei der Analyse der Positionierung eines Produktes im Markt zieht man daher bestimmte Faktoren in Betracht.
Einige dieser Faktoren sind wie folgt:
• Main Benefit („Vorteile“ des Produktes)
• USP („Unique Selling Proposition“)
• Reason Why (Anspruchsbegründung)
• Tonalität
• Zielgruppe
• Slogan
Wir fanden es damals nach der Ausbildung wohl lustig, alle unsere Mit-Azubis einer solchen Copy Analyse zu unterziehen. Der Mensch als Produkt. Die Ergebnisse wurden dann in einer Zeitschrift veröffentlicht.
Als ich meine Mutter mit dem Bild konfrontierte, dass meine Freunde und Leidensgenossen von mir hatten, wurde sie nur blass. Gesagt hat sie dazu nichts.
Verständlich.
Ich habe heute ein altes Exemplar dieser Zeitschrift hervorgekramt und dort stand das folgende:
• Benefit:
Lernwunder
Mitteilungsbedürftig
Starfotografin
Schlafzimmerblick
Naiv
Triebgesteuert
• USP:
Niedrige Hemmschwelle
Sommerlichste Klamotten im tiefsten Winter
Lebt auch ohne Schlaf
• Reason Why:
Ossi
Frönt den weltlichen Genüssen
Kreativ
• Tonality:
Bumsfidel
Frech, verträumt, naiv, sympathisch
• Zielgruppe:
Geschlechtsreife Männer
• Slogan:
„Waaaas?“
„Lernen? Das mach’ ich morgen früh in der Bahn.“
„Hallo, ich bin Cassandra. Wie geht deine Hose auf?“
Tja. War schon eine wilde Zeit damals.
Zwanzig Jahre alt. Was habe ich damals eigentlich gemacht? Partys feiern, fast jeden Abend die Woche. Ich fand’ es damals witzig, an einem Abend mit zwei Kerlen (nicht gleichzeitig) geschlafen zu haben oder mit zwei Kerlen (gleichzeitig) im Bett gewesen zu sein. Wir haben damals aus Spaß während der (extrem monotonen) Arbeitszeit angefangen, via firmeninternen Chat ein Drehbuch für eine Soap zu schreiben. Wir waren die Darsteller, die Firma unsere Location, wir erzählten unsere Geschichten und benannten das ganze nach einer infantilen, damals populären Serie, die rein zufällig fast die gleiche Postleitzahl hatte wie wir. Ich lebte in einer Soap. Inmitten von Menschen, die nie arbeiten müssen und nur für ihre Probleme, Intrigen und amourösen Geschichten, fernab irgendwelcher Realitäten leben. Die (unsere) Welt war ein Kokon.
Na gut, arbeiten mussten wir schon, manchmal sogar bis in die frühen Morgenstunden. Nebenbei musste ich meinen eigentlichen Lebensunterhalt in Kneipen und bei H&M verdienen. Vermutlich habe ich wöchentlich mehr Stunden gearbeitet als heute. Mit dem Unterschied, dass es mir damals egal war. Der Rest der Zeit ging für’s Spaß haben drauf. Schlafen kann man auch noch, wenn man alt ist. Wenn ich nicht gearbeitet, gefeiert oder gevögelt habe, habe ich fotografiert und Videos gedreht.
Nun bin ich wohl alt und verbringe meine Zeit am liebsten im Bett. Einem Ort der Ruhe und Besinnung. Ich lese, schreibe lange, nichtssagende Texte für’s Internet, denke nach und träume. Von Dingen, die ich tun möchte, Menschen, die ich lieben (und vögeln) möchte, von zukünftigen Erlebnissen und Abenteuern. Ab und zu versuche ich, mich gehen zu lassen, zu feiern, etwas zu malen, zu fotografieren, zu schreiben, zu erschaffen, aber nach einem erfolgreichen Abend des Versuchens folgt der Euphorie Desinteresse.
Habe ich mich in gerade mal zehn Jahren so unglaublich verändert? Auch heute bin ich oft unglaublich naiv. (Nun bezeichnet man dies jedoch als dumm.) Meine niedrige Hemmschwelle ist heute wohl eher ein Mangel an Takt und Einfühlungsvermögen für peinliche Situationen. Mitteilungsbedürftig bin ich offensichtlich auch jetzt noch. Irgendetwas muss sich jedoch geändert haben.
Ich will ein Stück von diesem alten Ich, dem sorglosen, freien, oberflächlichen, „fidelen“ festhalten.
Vielleicht habe ich mich deshalb am letzten Wochenende unglaublich mit Wodka betrunken und diesen armen, süßen, unschuldigen Mann brutalst abgeschleppt. Er hatte überhaupt gar keine Chance, sich zu wehren (und das hat er sogar versucht, wenn mich mein inzwischen um die Hälfte dezimiertes Hirn nicht um seine Erinnerungen betrügt). Einmal wieder wie eine Zwanzigjährige fühlen, ohne negative Gedanken oder ein schlechtes Gewissen. Sich von seinen Trieben leiten lassen. Es hat großen Spaß gemacht.
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MÄNNERMASCHEN
cassandra, Mittwoch, 27. Oktober 2004, 23:23
Filed under: Soehne
Herr Sebas amüsiert mich nun schon seit 3 Wochen mit seinen Frauengeschichten. Wenn man nicht genau aufpasst, kommt man schnell durcheinander.
Nun hat er Gesellschaft bekommen und seine Freundin Moppelchen schreibt ebenfalls in seinem Blog.
Seine lustige Masche, mit der er sie "klarmachen" wollte, erinnerte mich daran, dass ich tatsächlich mal einen solchen Vertrag unterschrieben habe.
Ein Freund von mir schreibt sehr schöne Kurzgeschichten. Eine dieser Geschichten wollte ich seit Jahren zu einem Kurzfilm verarbeiten. Während einer (oder besser: mehrerer) Flaschen Wein, versuchte ich, ihm durch Charme und mit Hilfe runder Kugelaugen und klappernden Wimpern seine Erlaubnis zur Verwertung seiner Geschichte abzuluchsen. Stunden später stand meine Unterschrift dann unter einem Text auf einer Serviette, der besagte, dass, falls der Film in irgendeiner Weise Geld einbringen würde, nicht nur sein Name in den Credits erwähnt werden müsste (selbstverständlich!), sondern ich ihm auch eine gesamte Nacht zur freien Verfügung stehen müsste.
Gott sei Dank bin ich ein inkonsequenter Mensch, der seine Pläne lieber ausspinnt, als umsetzt.
Nun hat er Gesellschaft bekommen und seine Freundin Moppelchen schreibt ebenfalls in seinem Blog.
Seine lustige Masche, mit der er sie "klarmachen" wollte, erinnerte mich daran, dass ich tatsächlich mal einen solchen Vertrag unterschrieben habe.
Ein Freund von mir schreibt sehr schöne Kurzgeschichten. Eine dieser Geschichten wollte ich seit Jahren zu einem Kurzfilm verarbeiten. Während einer (oder besser: mehrerer) Flaschen Wein, versuchte ich, ihm durch Charme und mit Hilfe runder Kugelaugen und klappernden Wimpern seine Erlaubnis zur Verwertung seiner Geschichte abzuluchsen. Stunden später stand meine Unterschrift dann unter einem Text auf einer Serviette, der besagte, dass, falls der Film in irgendeiner Weise Geld einbringen würde, nicht nur sein Name in den Credits erwähnt werden müsste (selbstverständlich!), sondern ich ihm auch eine gesamte Nacht zur freien Verfügung stehen müsste.
Gott sei Dank bin ich ein inkonsequenter Mensch, der seine Pläne lieber ausspinnt, als umsetzt.
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DAUMEN DRÜCKEN
cassandra, Mittwoch, 27. Oktober 2004, 22:29
Filed under: Auf Reisen
Wenn alles klappt, ich fleißig bin und nett kalkuliere, drehe ich im Januar vielleicht hier:

Oh bitte, bitte! Sao Paulo ICH KOMME!
Ich glaube, im Januar werde ich Sonne bitter nötig haben.

Oh bitte, bitte! Sao Paulo ICH KOMME!
Ich glaube, im Januar werde ich Sonne bitter nötig haben.
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HTML (WAS FÜR EINE LANGWEILIGE ÜBERSCHRIFT)
cassandra, Mittwoch, 27. Oktober 2004, 20:13
Filed under: Alltag
Gestern habe ich mir dieses SelfHTML Buch bei Amazon bestellt.
Demnächst wird es hier also rund gehen...
Demnächst wird es hier also rund gehen...
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KAUFRAUSCH
cassandra, Montag, 25. Oktober 2004, 22:41
Filed under: Alltag
Das einzig aufregende, was mir heute nach einem sehr kurzen Arbeitstag (habe mir erlaubt, 3 Stunden später zu kommen und 1 Stunde früher zu gehen) passiert ist, war ein Besuch in der Metro. Eigentlich brauchte ich nichts. Ausser vielleicht Toilettenpapier und Katzenfutter. Nach zweistündigem Schlendern durch die langen Gänge des Schlaraffenlandes war ich jedoch fast 200 Euro ärmer. Ich weiss immer noch nicht, warum. Ich habe kaum Lebensmittel gekauft und das teuerste Produkt war ein Barolo von 1996 für 10,49 Euro.
Ich fürchte, ich haben einen zwanghaften Hang zur Hortung von Dingen.
Andererseits ist die Vorstellung, an einem Sonntagmorgen mit dem Bedürfnis, selbstgemachte Rühreier mit Speck zu essen, aufzuwachen und keinen Speck im Haus zu haben, wirklich Grauen erregend. Nun habe ich ein ganzes Kilo Speckwürfel. Finde ich überaus praktisch. Des weiteren ist die Möglichkeit, dass mir im entscheidenden Moment das Toilettenpapier ausgeht, in den nächsten Monaten ausgeschlossen. Und sollte das Unvorstellbare doch eintreten, bin ich ja noch stolze Besitzerin von 540 Blatt Bounty Küchenpapier.
Die Ernüchterung kam dann bei der Parkplatzsuche. Der nach 15 Minuten hartnäckigem-im-Kreis-gefahre ergatterte, war so weit von der Haustür entfernt, dass ich das ganze Geraffel einfach im Auto gelassen habe. 4. Stock ohne Fahrstuhl. Hoffentlich wird es heute nacht kalt.
Ich fürchte, ich haben einen zwanghaften Hang zur Hortung von Dingen.
Andererseits ist die Vorstellung, an einem Sonntagmorgen mit dem Bedürfnis, selbstgemachte Rühreier mit Speck zu essen, aufzuwachen und keinen Speck im Haus zu haben, wirklich Grauen erregend. Nun habe ich ein ganzes Kilo Speckwürfel. Finde ich überaus praktisch. Des weiteren ist die Möglichkeit, dass mir im entscheidenden Moment das Toilettenpapier ausgeht, in den nächsten Monaten ausgeschlossen. Und sollte das Unvorstellbare doch eintreten, bin ich ja noch stolze Besitzerin von 540 Blatt Bounty Küchenpapier.
Die Ernüchterung kam dann bei der Parkplatzsuche. Der nach 15 Minuten hartnäckigem-im-Kreis-gefahre ergatterte, war so weit von der Haustür entfernt, dass ich das ganze Geraffel einfach im Auto gelassen habe. 4. Stock ohne Fahrstuhl. Hoffentlich wird es heute nacht kalt.
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PUUHHHH...
cassandra, Montag, 25. Oktober 2004, 17:10
Filed under: Alltag
Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Wir haben einen Workshop für 27 junge Leute organisiert. Mit dazu gehörigem Partyprogramm. 5 Flaschen Wodka, VIP Lounge im Club, insgesamt 5 Stunden Schlaf während des gesamten Wochenendes,...
An zwei Tagen mindestens um zwei Jahre gealtert.
Ach ja: und dann habe ich auch noch herausgefunden, dass meine neue Schlafzimmerfarbe nicht impotent macht.
Nun brauche ich erst einmal Wochenende.
An zwei Tagen mindestens um zwei Jahre gealtert.
Ach ja: und dann habe ich auch noch herausgefunden, dass meine neue Schlafzimmerfarbe nicht impotent macht.
Nun brauche ich erst einmal Wochenende.
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